Special Olympics World Games Berlin 2023 – erste Meilensteine erreicht

3. Sitzung des Weltspielekomitees in digitaler Runde – starke Resonanz auf Ausschreibungsverfahren für Host Town Program „170 Nationen – 170 inklusive Kommunen“ – intensive Beteiligung von Athletinnen und Athleten im Organisationskomitee.

Berlin, 30. April 2021 – Emotional, intensiv, informativ und inklusiv – die 3. Sitzung des Weltspielekomitees der Special Olympics World Games am 29. April 2021 verlieh den Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen Vorgeschmack auf das weltweit größte inklusive Sportereignis. „Sehr professionell und beispielgebend für die Organisatoren von Sportgroßereignissen“, zog Dagmar Freitag, Vorsitzende des Sportausschusses im Deutschen Bundestag, nach rund zwei Stunden digitaler Sitzung das Resümee.

Zuvor hatten Christiane Krajewski, Präsidentin der Special Olympics Deutschland, und Sven Albrecht, CEO Special Olympics World Games Berlin 2023, das Komitee über den Stand der Vorbereitungen informiert. „Den ersten Meilenstein, die Ausschreibung für unser Host Town Program, haben wir dank der Unterstützung des Deutschen Städtetages, des Deutschen Landkreistages sowie des Deutschen Städte- und Gemeindebundes erreicht“, stellte Christiane Krajewski in ihrer Einführung fest. Annähernd 100 Anfragen für eine Teilnahme an der Kampagne „170 Nationen – 170 inklusive Kommunen“ sind im Organisationskomitee eingegangen.

Die Kommunen werden vor dem Startschuss der Weltspiele im Juni 2023 die Delegationen der teilnehmenden Nationen empfangen und für einige Tage deren Gastgeber sein, bevor diese dann nach Berlin reisen werden. „Damit werden wir zeigen, dass die Special Olympics World Games viel mehr als ein reines Sportevent sind. Wir wollen ein inklusives Sportdeutschland erreichen“, sagte Albrecht.

„Digitale Sitzungen haben wir alle in den vergangenen Monaten sehr viele erlebt. In der Konferenz des Weltspielekomitees war ich zum ersten Mal dabei und trotz der digitalen Routine war es eine besondere Runde für mich. Wir alle vermissen es, Sportveranstaltungen besuchen zu können. Die Special Olympics World Games eröffnen uns die großartige Perspektive, 2023 bei einem Großereignis dabei zu sein, das uns allen zeigen wird, wie wirkungsvoll der Sport für unser Zusammenleben ist – in allen Belangen. Meine Vorfreude ist nach den Präsentationen und Beiträgen im Komitee weiter gestiegen. Ich freue mich sehr, die Organisation nun eng begleiten zu können“, sagte Roger Lewentz, Staatsminister des Innern und für Sport Rheinland-Pfalz. Minister Lewentz ist dem Komitee als Vorsitzender der Sportministerkonferenz 2021/2022 in Nachfolge von Frau Anja Stahmann beigetreten. Die Bremer Senatorin für Soziales, Jugend, Integration und Sport wird ihren Sitz im Weltspielekomitee behalten.

Auch Britta Ernst, Präsidentin der Kultusministerkonferenz nahm erstmals an einer Sitzung des Komitees teil. „Die Kultusministerkonferenz unterstützt die Special Olympics World Games 2023 in Berlin ausdrücklich. Ich freue mich, die Vorbereitung der Spiele während meiner Amtszeit als KMKPräsidentin unterstützen zu können“, sagte Brandenburgs Ministerin für Bildung, Jugend und Sport: „Es ist eine hervorragende Chance, um das inklusive Miteinander von Menschen in der Gesellschaft zu bestärken. Sport ist dabei eine verbindende Brücke, um die Teilhabe am gesellschaftlichen und selbstbestimmten Leben zu ermöglichen. Das beginnt in der Schule und setzt sich in den Vereinen fort. Und dafür leistet Special Olympics Deutschland einen bedeutenden Beitrag.“

Dem Komitee gehören neben anderen die Bundesminister Horst Seehofer (Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat) und Hubertus Heil (Bundesministerium für Arbeit und Soziales), Alfons Hörmann und Friedhelm Julius Beucher, die Präsidenten des Deutschen Olympischen Sportbundes DOSB und des Deutschen Behinderten Sportverbandes, Olympiasiegerin Katharina Witt und Frank Busemann, Silbermedaillengewinner im Zehnkampf bei den Olympischen Spielen 1996 in Atlanta an. (Vollständige Liste im Anhang).

Als Vertreter der Gastgeberstadt Berlin nahm Sportsenator Andreas Geisel an der Sitzung teil. „Mit den Special Olympics World Games freuen wir uns auf ein ganz besonderes sportliches Großereignis in unserer Stadt. Wir haben unser Nachhaltigkeitsprogramm "Inklusion '23" ins Leben gerufen, um das Potential der Weltspiele zu nutzen und in Berlin langfristig wirksame, inklusive Strukturen zu schaffen. Ich bin überzeugt davon: Die Special Olympics können zusammen mit diesem Programm die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit geistiger Behinderung nachhaltig stärken. Die Sportmetropole Berlin steht jedenfalls mit Engagement und Herzblut hinter der Idee der Special
Olympics Bewegung und wird als bewährter Gastgeber herausragender Sportevents die Botschaft der Bewegung in die ganze Stadt tragen!“, sagte Berlins Sportsenator Andreas Geisel.

Für das Nachhaltigkeitsprogramm haben mehr als 40 Projekte aus allen gesellschaftlichen Bereichen ihre Bewerbung eingereicht. „Wir wollen etwas Prägendes auf den Weg bringen“, sagt Andreas Geisel, und „die Initiative macht Mut, dass es uns gelingen wird, etwas zu schaffen, das ausstrahlt.“

Die 4. Sitzung des Weltspielekomitees ist für September 2021 geplant.