Spitzensportfreundliche Betriebe im Rahmen der SMK ausgezeichnet

Im Rahmen der 46. Sportministerkonferenz (SMK) wurden die INVENSITY GmbH und die Spitzensportförderung der Bundespolizei als „Spitzensportfreundliche Betriebe 2022“ ausgezeichnet. Die Übergabe der Urkunden fand traditionsgemäß während der feierlichen Abendveranstaltung der SMK statt, diesmal in Mainz. Der Vorsitzende der Sportministerkonferenz, Minister Michael Ebling, nahm gemeinsam mit dem Präsidenten des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), Thomas Weikert, die Auszeichnung vor.

„Der Einklang von Spitzensport und Beruf kann nur da nachhaltig und für alle Seiten zufriedenstellend funktionieren, wo das Leistungssportsystem und die Partnerunternehmen Hand in Hand miteinander arbeiten. Mit der jährlichen Auszeichnung möchten wir das Engagement und den Einsatz der Spitzensportfreundlichen Betriebe, in diesem Jahr das von INVENSITY und der Bundespolizei, besonders hervorheben. Es ist wichtig, Spitzensportlerinnen und Spitzensportlern bereits während der aktiven Sportkarriere weitere berufliche Perspektiven zu bieten“ betonte Minister Michael Ebling.

Zur Vorbereitung eines potenzialgerechten Berufseinstieges nach Ende der Sportkarriere müssen Spitzensportlerinnen und Spitzensportler bereits während ihrer aktiven Zeit eine Ausbildungs- und Berufskarriere vorbereiten. Die Spitzensportfreundlichen Betriebe bieten individuelle Lösungen und leisten mit ihrem Engagement einen wichtigen Beitrag zur sozialen Absicherung und für berufliche Perspektiven der Athletinnen und Athleten.

„Athletinnen und Athleten stehen vor der besonderen Herausforderung, Spitzensport und schulische wie berufliche Ausbildung unter einen Hut zu bringen. Damit sie sich voll und ganz auf ihre Leistungen konzentrieren können, sind Arbeitgeber, die Athletinnen und Athleten hierbei unterstützen, unglaublich wertvoll. Deshalb gilt mein ausdrücklicher Dank in diesem Jahr INVENSITY und der Bundespolizei, die schon lange erkannt haben, dass es sich lohnt, Spitzensportlerinnen und -sportler gezielt zu fördern und dies aus voller Überzeugung tun“, so DOSB-Präsident Thomas Weikert.

Die international agierende Technologie- und Innovationsberatung INVENSITY kooperiert seit Jahren eng mit dem Olympiastützpunkt Hessen und bietet spitzensportkompatible Ausbildungs- und Anstellungsmöglichkeiten an. Zudem fördert die INVENSITY Academy die Persönlichkeitsentwicklung junger Sportlerinnen und Sportler und es gibt gemeinschaftliche Projekte sowie Networking-Veranstaltungen.

Die Bundespolizei fördert seit mehr als drei Jahrzehnten junge und hochtalentierte Sportlerinnen und Sportler in 19 olympischen Sportarten. Ihre Spitzensportförderung verbindet die leistungssportliche Karriere mit einer beruflichen Ausbildung zu Polizeivollzugsbeamten. Rund 80 Prozent der Athletinnen und Athleten verbleiben im Anschluss an ihre sportliche Laufbahn in der Bundespolizei.

Der Preis wird seit 2015 jährlich gemeinsam vom DOSB, der SMK und dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) verliehen, um den besonderen Einsatz von Unternehmen und Arbeitgebern zum Gelingen der Dualen Karriere von Spitzensportlerinnen und -sportlern zu würdigen und eine bessere Verzahnung von Leistungssport, Berufsausbildung und Beruf voranzutreiben.

„Initiativen zur Förderung einer dualen Karriere für Spitzensportlerinnen und -sportler sind eine tolle Sache. Das ermöglicht jungen Nachwuchstalenten sowohl im Sport als auch im Beruf ein leistungsfreundliches Umfeld. Für Unternehmen bedeutet es zugleich die Möglichkeit, sich interessante Fachkräfte zu sichern. Denn gerade Spitzensportlerinnen und -sportler erwerben Kompetenzen, die auch im Beruf von großer Bedeutung sind. Den diesjährigen Preisträgern gratulieren wir sehr herzlich. Wir freuen uns über engagierte Unternehmen, die die Chancen einer dualen Karriere für Athletinnen und Athleten erkennen und unterstützen“, sagte DIHK-Präsident Peter Adrian.

Maßgeblich bei der Auswahl der Preisträger sind die Kriterien „langfristige Laufzeit“ der Projekte bzw. Partnerschaften, „zeitliche Flexibilität“ der Ausbildung und „individuelle Planbarkeit“ sowie die „enge Kooperation“ mit den Laufbahnberaterinnen und -beratern der zuständigen Olympiastützpunkte.